Thessaloniki 2011/12
Sonntag, 24. Juni 2012
Santorini
Da Santorini die meist besuchte Kykladen-Insel ist, erwarteten wir weiße Sandstrände und viele Badebuchten. Doch bereits bei der Ankunft mit dem Schiff und der darauf folgenden Bustour nach Fira, der Hauptstadt der Insel, wussten wir, dass wir ein anderes Santorini erleben werden. Die durch zahlreiche Vulkanerruptionen entstandene Insel zeichnet sich vor allem durch die Gesteinsfärbungen an den gigantischen Klippen aus. Sandstrände allerdings sucht man vergebens, stattdessen gibt es den roten, schwarzen und weißen Strand, die aus vulkanischem Gestein bestehen. Unser Highlight war der Bootsausflug auf den schlafenden Vulkan Nea Kameni und einem Bad in den heißen Quellen von Palea Kameni. Während die Temperaturen sehr angenehm waren, störte lediglich der schweflige Geruch der Gase aus den Fumerolen, der allgegenwärtig war. Den Sonnenuntergang schauten wir uns mit sämtlichen Touristen der Insel in Ia an.
Die Hauptstadt Fira ist leider ein Opfer der Tourismuswelle geworden. Dort findet man nur Luxus-Boutiquen für besser betuchte Inselgäste. Charakeristisch hierfür ist auch die Tatsache, dass viele Betreiber von Geschäften weder Griechen sind noch griechisch sprechen können.
Unser Hotel, die Villa Irini, war ein absoluter Hauptgewinn, dank des netten Besitzers John und seiner Familie, die uns jeden Wunsch erfüllten. So bekamen wir sogar die Möglichkeit zu fischen, da John uns seine Angel lieh. Ergebnis: Ein leckeres Abendessen, bestehend aus 4 sehr kleinen Fischen und stundenlanger Betrachtung des Wellengangs. Das EM-Spiel Deutschland gegen Griechenland schauten wir in einer Taverne am Strand. Beim 1:0 für Deutschland wussten wir nicht, ob wir unserer Freude freien Lauf lassen können, da wir uns ja schließlich im "Feindesland" befinden. Allerdings merkten wir schnell, dass um uns herum nur deutsche Touristen sind. Für einen Tag liehen wir uns ein Quad, um auf eigene Faust die Insel zu erkunden und auch die archäologischen Stätten, Akrotiri und Archea Thira, sehen zu können. Dies sind Überreste der minoischen Kultur, die auch auf Kreta zu finden ist. Besonders zu empfehlen ist die noch aktive und komplett überdachte Ausgrabungsstätte Akrotiri. Dort können dank vergangener Vulkanausbrüche noch heute tolle Funde gemacht werden, weil diese dadurch konserviert wurden.

Blick von Nea Kameni





Sonnenuntergang über Ia





Der rote Strand

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Letzte Aktualisierung: 2013.07.10, 09:43
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