| Thessaloniki 2011/12 |
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Montag, 23. April 2012
Athen
die auswanderer, 19:09h
Gut gelaunt und für 10 Tage Osterurlaub bepackt stiegen wir in Thessaloniki in den Zug Richtung Athen. 6 Stunden später am Athener Hauptbahnhof „Larissa“ bestiegen wir die nächste Metro, die uns nahe zu unserem Hotel bringen sollte. Endlich erreichten wir das Marriot-Hotel, wo wir unser Zimmer bezogen. Danach machten wir uns auf zum Syntagma-Platz, um den berühmten Wachwechsel der Soldaten, welche die traditionelle Uniform tragen, mitzuerleben. Dieser sollte sich als äußerst spektakulär erweisen. Als nach dem Exerzieren der Abgang der Soldaten erfolgen sollte, rutschte leider einer aus und landete unter den staunenden und schmunzelnden Blicken der Touristen auf dem Hosenboden. Obwohl er keine Miene verzog, da er dies nicht darf, war ihm die Scham deutlich ins Gesicht geschrieben. Auch seine Kollegen mussten gegen ein Grinsen ankämpfen. Den ersten Tag ließen wir im Plaka-Viertel ausklingen, wo wir in einem der zahlreichen Cafés einen Frappé tranken.
Am nächsten Morgen ging es schon früh zum tollen Frühstücksbuffet, das wir gesättigt und glücklich verließen, um der Akropolis einen Besuch abzustatten. Nach einem kurzen Aufstieg waren wir froh über unser frühes Eintreffen, da sich die Anzahl der Besucher noch in Grenzen hielt. Aber der Anblick, der sich uns dort bot, war einfach atemberaubend. Obwohl sich die ganzen Schätze in den Museen befinden, kann man anhand der gigantischen Architektur den Glanz erkennen, den die Akropolis in der Antike ausgestrahlt haben muss. Hier wurden wichtige politische Entscheidungen getroffen und hier haben sich große Philosophen über ihre Theorien ausgetauscht. Nach unserem Abstieg besuchten wir das Dionysos-Theater und beschlossen dann den gegenüberliegenden Hügel, die Pnyx, zu besteigen. Dieser diente in nach den Reformen des Kleisthenes um 508 v.Chr. als Ort für die Volksversammlung. Dort befindet sich auch das Gefängnis, welches den Schauplatz für den berühmten Phaidon darstellt, in dem Sokrates sein Leben verliert. Vor allem der Blick auf die Akropolis und den Stadtkern von Athen, aber auch den Hafen von Piräus und das Meer genossen wir, während wir unser beim Frühstücksbuffet erbeutetes „Diebesgut“ verspeisten. Als nächstes überquerten wir das Gelände der Agora, welche die pulsierende Drehscheibe des öffentlichen Lebens war, da auf diesem lebendigen Platz die Fäden von Verwaltung und Handel zusammenliefen. Wir konnten hier Unmengen an Kunststudenten beobachten, welche die Kulisse nutzten, um kleine Meisterwerke zu erschaffen. Hierbei durfte man die japanische Reisegruppe nicht aus den Augen lassen, da die feineren Damen keine Kontrolle über ihre Sonnenschirme hatten. Am westlichen Rand der Agora befindet sich der Hephaistos-Tempel, der dem Gott der Schmiedekunst geweiht worden ist. Nach dem bis dato sehr anstrengenden Fußmarsch ruhten wir uns im antiken Töpferviertel Keramikos aus. Mit einem leichten Sonnenbrand suchten wir vor der Sonne im überdachten Akropolis-Museum Schutz. Dieses wurde extra für die auf der Akropolis gefundenen Stücke gebaut und man bekommt einen Einblick in das dort angewandte Restaurations- und Konservierungsverfahren mit modernster Lasertechnik. Die letzte Anstrengung dieses Tages bestand darin die Koffer vom Hotel abzuholen, nach Piräus zu fahren und das richtige Schiff Richtung Kreta zu besteigen. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ... comment |
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Letzte Aktualisierung: 2013.07.10, 09:43 status
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