Thessaloniki 2011/12
Sonntag, 29. Januar 2012
Diplom-Klavier-Konzert
Auf Einladung unserer Vertrauensprofessorin Frau Kalfoglou ging es am gestrigen Samstag in den Konzertsaal der staatlichen Musikschule, wo wir die Diplomprüfung ihrer Tochter miterlebten. Freundlich wurden wir von Frau Kalfoglou empfangen und bekamen das Programm überreicht. Die Pianistin betrat die Bühne, verbeugte sich, nahm ihren Platz hinter dem Flügel ein und begann ihr Konzert mit einem Stück von J.S. Bach. Die Anspannung der jungen Solistin war beim ersten Tastenschlag wie verflogen. Neben den 3 französischen Komponisten F. Chopin, C. Debussy und G. Fauré und dem griechischen Künstler G. Konstantinidis durfte natürlich auch der gute alte Ludwig van nicht fehlen. Krönender Abschluss stellte das Konzert Op. 16 von E.Grieg dar, welches an 2 Flügeln dargeboten wurde. Atemberaubend!!! Dass die junge Pianistin die Musik lebt, konnte man zum Beispiel daran erkennen, dass sie ohne Noten (!) spielte und auch ihre Bewegungen der Musik Ausdruck verliehen.
In dieser Nacht wurden wir von den sanften Klavierklängen in unseren Köpfen in den Schlaf gewogen.

http://www.youtube.com/watch?v=lDtVtDkbaak

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Sonntag, 8. Januar 2012
Halbzeit in Deutschland
Weihnachten bei der Familie ist ein absolutes Muss, daher scheuten wir weder Kosten noch Mühen und buchten unseren Rückflug nach Deutschland mit Zwischenstopp Mailand. Während dem Flug bot sich uns schon die Gelegenheit Venedig, die Dolomiten und den Gardasee aus der Luft zu betrachten, Mailand wollten wir hautnah erleben. In Bergamo gelandet gaben wir unser Gepäck auf und fuhren mit dem Bus ins nahegelegene Mailand. Unsere erste Station war der Weihnachtsmarkt, wo wir zwei original italienische Salami kaufen mussten, um sie dann den ganzen Tag mit uns herumzuschleppen. Im Nachhinein war's das wirklich wert! Weiter ging es in die Altstadt, deren absolutes Highlight der weiße Marmor-Dom ist. Nach einem ausgiebigen Spaziergang, mit Stop an einer original italienischen Eisdiele, durch die Straßen und Parks Mailands, besuchten wir noch die Kunstaustellung mit Gemälden von Paul Cezanne. Bevor wir uns in unser "Hotel" begaben, stärkten wir uns mit einer original italienischen Steinofenpizza. Aufgewärmt, glücklich und satt ging es zurück zum Flughafen, wo wir unser Nachtquartier beziehen sollten. Hierfür wählten wir die gemütliche Ecke auf dem kalten Steinboden der Ankunftshalle, in der Nähe einer sich ständig öffnenden Tür nach draußen. Nach zahlreichen gescheiterten Schlafversuchen erklärten wir diese Mission für gescheitert und stärkten uns um 3.30 Uhr mit einem original italienischen Cappuccino. Die restlichen Stunden bis zum Check-In verbrachten wir damit, die Techniken der hiesigen Taschendiebe genau zu analysieren. Dann endlich ging es nach Hause, wo wir zwei schöne Wochen Heimaturlaub im Hotel Mama verbringen durften.
Am 7. Januar ging es dann vom Flughafen Charleroi in Belgien zurück ins mittlerweile kalte Thessaloniki.

Leonardo da Vinci

McDonalds mit Stil

Der Mailänder Dom

Freddys exklusives Schmuckgeschäft



Triumphbogen

unser Nachtquartier

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Dienstag, 13. Dezember 2011
Neolithische Siedlung in Kastoria
Die Studentenorganisation ESN bot am Sonntag einen Trip nach Kastoria an. Kostenpunkt: 1 Euro, klingt fair! Also machten wir uns mit 2 Bussen voller Erasmus-Studenten auf in den Nordwesten des Landes. Nach 2-stündiger Busfahrt erreichten wir das uns bereits bekannte Kastoria. Von dort ging es auf eigene Faust zu dem neolithischen Dorf. Das Gebiet um Kastoria war schon in prähistorischer Zeit besiedelt. Nahe der Ortschaft Dispilio, 7 km nördlich der Stadt Kastoria, wurden Überreste einer neusteinzeitlichen (neolithischen) Siedlung am Ufer des Kastoria-Sees gefunden. Für Touristen wurde dieses Dorf samt Einrichtungsgegenständen nachgebildet.
Dort war man so über Besucher erfreut, dass uns sofort das Eintrittsgeld erlassen wurde und wir eine eigene Touristenführerin bekamen, die sich größte Mühe gab, uns auf Griechisch etwas über das 5000 Jahre zurückliegende Leben zu vermitteln. Nachdem die Führung beendet war und wir die einzigen "Dorfbewohner" waren, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen, die Einrichtungsgegenstände auszuprobieren. Hierbei lernten wir, dass auf einem Fell schlafen etwas unbequemer als ein Bett ist.
Weiter ging es zu dem nahe gelegenen Museum, wo uns ebenfalls eine private Führung ermöglicht wurde. Der Museumsführer fand uns so sympatisch, dass er uns gerne mit dem Auto zu unserem Bus-Treffpunkt fuhr und uns für das nächste Jahr einlud, an Ausgrabungen teilzunehmen.

Neolithische Siedlung

Schlafender Neandertaler

Zu Hause im Glück



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